Über mich

Als ich vor über 30 Jahren ins Berufsleben startete, hätte ich mir nie träumen lassen, wo ich heute stehen würde. Meine größte Ambition war es, möglichst schnell viel Geld für mein erstes eigenes Pferd zu verdienen und dafür wollte ich Karriere machen. Ich startete also ein BWL-Studium im dualen System. Das war nichts für mich. Also erst einmal eine kaufmännische Ausbildung und der Plan danach war ein kreatives Studium … es kam jedoch anders:
Das erste Pferd kam vor dem Geld, dazu auch noch viele Katzen.

Kaufmännische Jobs im Vertrieb und in der IT folgten, aber glücklich war ich dort nie. Sollte ich mit 29 Jahren wirklich ein Tiermedizinstudium beginnen? Ich dachte darüber nach, dass dieser Weg vielleicht nicht der werden könnte, den ich mir wünschte.

Also begann ich eine Ausbildung zur Tierheilpraktikerin und anschließend zur Pferdephysiotherapeutin. Denn wenn mir etwas lag, dann war es der Umgang mit Tieren.

Dann kamen meine Kinder zur Welt und durch sie hat sich alles gewendet. Da ich ziemlich schnell alleinerziehende Mutter wurde, konnte ich mit der Tierheilpraktik und Pferdephysiotherapie nicht durchstarten und wurde Tagesmutter. Unser erster Hund Filou zog ein, ein Aussie-Kuvasz-Mix, der Traumhund überhaupt. Charakterlich eine Herausforderung, aber sein will to please war der eines Soldaten. Er hat mich sehr viel gelehrt und die Basis für die große Freude am Umgang mit Hunden gelegt.
Da meine Kinder noch sehr klein waren, zog Filou später zu meinem Bruder, dessen Familie zu der Zeit einfach seinen Bedürfnissen besser gerecht werden konnte. Das war sehr schwer, aber für absolut alle Beteiligten das Beste, was hätte passieren können, denn er blieb ja in der Familie.

Als meine Kinder dann schon im Kindergarten waren, zogen neben meinem Pferd und den Katzen schnell die ersten Ponys ein, und die Reitpädagogik begann. Eine Ausbildung dazu machte ich parallel. Viele Pferde und Ponys kamen zu mir mit einem Päckchen an Defiziten oder konnten einfach nicht in ihrem Zuhause bleiben. Ich stellte fest, dass es etwas wirklich Wunderbares ist, solchen Tieren ein tolles Zuhause zu geben, sie optimal zu halten und das, was sie einem zurückgeben, mit anderen zu teilen.

Das Wundervolle daran selbst zu erleben, daraus vieles zu lernen und daran zu wachsen, ist besonders für Kinder ein wertvoller Bestandteil ihrer Entwicklung. Und dazu sind sie draußen in der Natur und können lernen, dass Pferde und Ponys keine Sportgeräte sind, nicht nur zum Reiten da sind, sondern unsere Fürsorge brauchen und dass das sehr viel Freude bereitet.

Und irgendwann war die Sehnsucht nach Hunden dann doch zu groß, und 2020 zog unsere Border Collie-Hündin Caya ein. Caya ist großartig und kann einfach alles, vom Ponys-ins-Paddock-Hüten über Agility bis hin zum Suchen, zu Kunststücken und vielem mehr. Sie ist der freundlichste Hund überhaupt und natürlich ein Ball-Junkie, sehr zur Freude aller Kinder. Wir haben die Begleithundeprüfung erfolgreich absolviert, an Agility-Turnieren, Hunderennen und vielen Hunde-Events teilgenommen.

Ende 2021 zog unser zehn Jahre alter Goldie Leo zu uns, denn leider musste er sein altes Zuhause verlassen und fand für zwei wundervolle Jahre noch bei uns ein neues. Leider war er krank und ging Ende des Sommers 2023 über die Regenbogenbrücke.

Unser bulgarischer Mischling Rico zog drei Monate nach Leo ein, und Leo wurde noch einmal Papa :-) Rico ist ein absoluter Herzenshund, manchmal ein Sensibelchen, manchmal ein Rotzlöffel.

Im Juli 2023, ein Jahr und fünf Monate nach Rico, zog dann auch Happy zu uns, ein Angsthund aus der gleichen Organisation wie Rico und nur zwei Monate jünger. Ich weiß nicht, warum sie so lange auf ein Zuhause warten musste. Sie wurde schon als Welpe gerettet, und ich verfolgte sie bereits, seit Rico bei uns ist. Aber nun ist sie ein sehr glücklicher Bestandteil unserer Familie. Sie ist vielleicht manchmal noch vorsichtig, aber von Angst keine Spur mehr.

Zwischendurch, von Ende 2023 bis Ende 2024, hatten wir auch noch ein Jahr lang unseren Pflegehund Caesar, einen Kollegen von Happy aus Bulgarien, in der Familie. Er hat sich gut entwickelt, brauchte aber einfach seine eigenen Menschen, die wir dann auch für ihn fanden.

So, da wären wir nun. Und nach über 16 Jahren Haupttätigkeit als Tagesmutter musste sich etwas verändern.

Aber was, wo ich doch in Sachen Betreuung so viel gute Erfahrung habe? Ich habe mich entschlossen, Hunde zu betreuen, denn das was ich kann und liebe ist es Tiere in Gruppen harmonisch zu integrieren und jedem Tier seinen individuellen Raum zu verschaffen.

Nun noch in Kürze was mich qualifiziert:

  • Tierheilpraktiker (ATM)
  • Pferdephysiotherapeut (DIPO)
  • Ausbildung zum Reitpädagogischer Betreuer (Landwirtschaftkammer Schleswig-Holstein) und 12 Jahre Erfahrung 
  • Zertifizierte Kindertagespflegeperson und 16 Jahre entsprechende Erfahrung im Umgang mit Kindern und Eltern
  • Pferdebesitzer seit 30 Jahren, Mehrpferdehalter seit 13 Jahren
  • Erstmals Hundebesitzer  vor über 16 Jahren,  Mehrhundehalter seit 4 Jahren, Begleithundeprüfung und diverse Aktivitäten mit Hunden (Agility, Canicross, Mantrailing)